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Thymian und Primel bei Erkältung

 

Tee mit Thymianzweigen

© mescioglu AdobeStock 294506294

Eine Erkältung hat jeder hin und wieder. Meistens reichen Ruhe, viel trinken und ein paar klassische Hausmittel aus, um schnell wieder gesund zu werden. Typische Erkältungssymptome sind Schnupfen und Husten. Letzterer ist dabei oft besonders unangenehm, vor allem dann, wenn er festsitzt und sich das Sekret nicht lösen will.


Natürliche Helfer bei Hustenreiz


Wenn man auf natürliche Art gegen den Husten vorgehen will, gehören Thymian und Primel zu den seit langer Zeit bewährten Heilpflanzen. Beide werden eingesetzt, um Schleim zu lösen und damit das Abhusten zu erleichtern.

Thymian gilt dabei als entkrampfend und entzündungshemmend. Primelwurzel wird verwendet, um festsitzendes Sekret flüssiger zu machen, damit es schließlich leichter abgehustet werden kann. Das Abhusten ist wiederum wichtig, denn auf diese Art und Weise wird der Körper die Krankheitserreger los, die für die Erkältung verantwortlich waren.

Thymian und Primel lassen sich einzeln oder kombiniert anwenden. Die Kombination erfreut sich großer Beliebtheit, weil sich die Pflanzen in ihrer Wirkung leicht unterscheiden und sich damit sehr gut ergänzen bzw. im Idealfall sogar verstärken.

Eine klassische Darreichungsform für beide Heilpflanzen ist Tee. Tee hat bei Erkältungen den weiteren Vorteil, dass er von innen wärmt und dass man mit Tee dem Körper Flüssigkeit zuführt, die ebenfalls dringend benötigt wird, um gesund zu werden.

Darüber hinaus gibt es beide Heilpflanzen aber auch in Form von ganz verschiedenen Präparaten, zum Beispiel als Hustensaft oder Lutschtabletten.


Sanfte Medizin auch für Kinder


Ein weiterer Vorteil von Heilpflanzen gegen Erkältung ist, dass solche pflanzlichen Mittel oft schon bei kleinen Kindern angewendet werden können. Trotzdem sollte man kranken Kindern nie Medikamente für Erwachsene geben, sondern immer nur solche, die speziell für die betroffene Altersgruppe gedacht sind. Bei Fragen helfen die Mitarbeiter in der Apotheke oder der Kinderarzt gerne weiter.

Auch wenn pflanzliche Mittel weitgehend als sanfte Alternativen gelten, kann es auch hier vorkommen, dass Nebenwirkungen, Überempfindlichkeitsreaktionen oder Allergien auftreten. Wenn man solche Nebenwirkungen oder Reaktionen bemerkt, sollte man das Präparat auf keinen Fall weiternehmen und sicherheitshalber Rücksprache mit dem Arzt halten.

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